
Es war die Vediorbis Open de France Dames at Le Golf D’Arras im Jahre 2008, dort gewann Anja Ihren ersten Profititel. Jetzt über 4 Jahre später wird die Open de France vorerst der letzte Auftritt von Anja sein.
Anja ist im 4. Monat Schwanger und freut sich zusammen mit Ihrem Ehemann auf Ihr erstes Kind. Das Ihre aktuelle Karriere nun eine Pause erhält und dieses noch dazu bei einer Open de France, dass freut Anja natürlich besonders. Auf diese Herausforderung hat Sie sich nach besten Kräften vorbereitet, was in der aktuellen körperlichen Verfassung natürlich nicht mehr ganz einfach ist.
Nachdem die erste Runde noch sehr unglücklich mit einer 72er Runde (+2) endete, bot Anja heute eine sensationelle Leistung und spielte eine 63er Runde (-7). Ein geteilter 3. Platz sind das Ergebnis und mit einem Rückstand von nur 4 Schlägen geht Anja nun in die kommenden 2 Spielrunden.
Ein kleiner Rückschlag mit 3 unglücklichen 3-Putts folgte in Runde 3. Am heutigen letzten Spieltag konnte Anja eine 68er Runde nachlegen, was im gesamten einen geteilten 11. Platz bedeutet.

Willkommen bei der Women's British Open 2012 Royal Liverpool Golf Club vom 13.-16. September.
Leider erwischte Anja zum Start in Hoylake einen recht gebrauchten Tag. Ein äusserst kalter Putter begleitete Sie über Ihre ersten 18 Bahnen der diesjährigen Britisch Open. "Eigentlich habe ich mich an meinen Spielplan gehalten und nicht zu offensiv agiert, nur leider hat mein Putter das wohl nicht richtig verstanden. 3 richtig gute Par-Saves aus den Bunkern habe mir eine Chance für den 2. Tag gelassen.....berichtete uns Anja heute Abend". Der starke böige Wind soll von der Stärke am Freitag seinen Höhepunkt erreichen.
......kein zweiter Platz der Britischen Inseln wird von seinen Verehrern so geliebt, kein anderer von seinen Kritikern so ungerecht beurteilt. Diese brauchen nur den Namen Hoylake zu hören, um eine nicht enden wollende Mäkelei anzustimmen, in der Worte wie unattraktiv, leer oder ambitionslos das Vokabular beherrschen. Kurzum, die Inneneinrichtung des Platzes reiche nicht einmal aus eine Fish & Chips-Bude auszustatten.
Liverpools Löcher sind einsilbig. Was sie zu sagen haben, ergibt sich aus den Schlägen. Aber es gibt wenige, die architektonisch so makellos sind, und noch weniger, auf denen das Spiel ein derart schieres Vergnügen bereitet. Und gegen die reiche Historie des Clubs ist ohnehin jedes Klischeevorurteil machtlos.
Es ist der zweitälteste Links Englands, gilt aber vor allem als Monument, das den Golfsport als Wettkampf beeinflusst und entwickelt hat. Auf diesem Platz spielen sich viele Bahnen in einer Reihenfolge herausragender Erinnerungen und Herausforderungen.
Gewiss wird in Hoylake das eigene Können lustvoll oder auch leidvoll strapaziert aber jeder wird seinem Charme erliegen......

Die Strecke, ganz den Elementen ausgesetzt, folgt keinem Geschmacksdiktat. Sie unterliegt ganz den natürlichen Vorgaben des Reliefs und die Architekten, die Hand an ihr legten, Braid, Colt und Pennink, beschränkten sich auf die Feinstruktur und den passenden Sitz.
Die Fairwayränder werden leicht unterbrochen von den so genannten "Cops" welches kniehohe Wälle sind. Es sind dies die Markenzeichen von Hoylake wie auch die dutzenden Ausgrenzen.

Es wäre sicher gelogen, den Killeen Castle Course zu Anja's Lieblingsplätzen zu zählen. Umso höher ist Ihre Eröffnungsrunde in die Irish Open mit -2 (70 Schläge / get. 4. Platz) einzuschätzen. Bei guten äusseren Bedingungen am Nachmittag in County Meath, erspielte sich Anja mit 3 späten Birdies eine gute Ausgangsposition für die kommenden 3 Runden.
Die Irish Open sind das letzte Turnier in diesem Jahr um eine direkte Qualifikation über die Money List der LadiesEuropeanTour für die British Open im Royal Liverpool Golfclub zu erreichen. Die Top 25 dieser Rangliste sind direkt für das Spielerinnenfeld qualifiziert.

Erst am 4. Extraloch des Stechens bei der Deutsche Bank Ladies Swiss Open 2012 musste sich Anja geschlagen geben. Durch 2 Top-Schlussrunden mit 67 und 66 Schlägen am Samstag und Sonntag hatte Anja die grosse Chance auf den Sieg in der Schweiz.
Mit diesem Erfolg macht Anja einen grossen Sprung in der Handa Order of Merit und befindet sich nun auf Platz 13.

Es wird interessant zu beobachten sein ob Anja Ihre Knöchelverletzung schon weiter kurieren konnte, um in dieser Woche bei der Ladies Irish Open Akzente setzen zu können. "...ich konnte auch in dieser Woche nicht so trainieren wie ich mir das eigentlich vorstelle..." sagte uns Anja auf Nachfrage zu Ihrer aktuellen Situation.
Weitere Einzelheiten zum Event in Killeen Castle folgen in den kommenden Tagen.


In dieser Woche ist es wieder soweit und die Womens British Open stehen in den Startlöchern. Der Fokus von Anja lag in den vergangenen Wochen ganz klar auf dieser Spielwoche. Mit dem letzten Atemzug in Finnland hatte sich Anja direkt für das Hauptfeld qualifiziert und ersparte sich den erschöpfenden Gang über den Finalen Montag der Qualifizierungsrunde in der Nähe von Carnoustie. Das ist eine sehr gute Nachricht und erleichtert die Vorbereitung deutlich. Doch nun mehr zum Event in den kommenden Tagen.
Es ist der erste Besuch der Womens British Open vom 28th – 31st July 2011 at Carnoustie. Carnoustie ist, wenn man die Geschichte betrachtet, ein Course der einige aufregende Momente erlebt hat. Viele werden sich noch an die verlorene Open des Jean Van de Velde erinnern, denn dieser Name steht für das schwere Finish dieses Platzes wie kein anderer. Man könnte es auch so formulieren, dass der große Ben Hogan mit seinem Sieg 1953 an diesem Ort und seiner hinterlassenen Spur an Hole 6 zur Berühmtheit des Platzes beitrug. Denn wenn man ganz ehrlich ist dann ist dieser Platz nur Durchschnitt und mit großen Open Plätzen nicht zu vergleichen. Das ist wirklich sehr schade sollte aber nicht unerwähnt bleiben.
In der vergangenen Woche hat sich Anja eine sehr behandlungsintensive Verletzung zugezogen. Ein Umknicken mit dem rechten Knöchel sorgte für aufregende Tage bis heute. Inzwischen ist die Verletzung stabilisiert und Anja trainiert völlig normal und kann konzentrierte Proberunden spielen. Der Course von Carnoustie spielt sich auf sehr ebenen Terrain ohne große Schwierigkeiten. Gut platzierte Bunker und zum Teil kleine und stark ondulierte Grüns bilden die große Gefahr sich den Score zu verspielen. Natürlich werden die äusseren Bedingungen den größten Einfluss auf die Ergebnisse nehmen und diese sind für alle Spielerinnen gleich.
Leider war für Anja nach 2 Spieltagen Schluss. Schon am ersten Tag konnte Sie nicht an Ihren bekannte starken Open-Leistungen anknüpfen und kehrte mit +4 in das Clubhouse zurück. Am zweiten Tag startete Anja mit 3 Birdies nach 4 Bahnen perfekt in den Tag wurden dann aber mit einem D-Bogey auf der 6. Spielbahn mental stark zurückgeworfen. Diesen Knick in Ihrem Spiel konnte Sie in der Folge nicht mehr korregieren und somit endete die eingeleitete Berg und Talfahrt mit dem scheintern am Cut. Vielleicht ist auch die fehlende körperliche Frische mit Schuld an den leichten Spielfehlern die Anja dann passierten.
In der Folge reiste Anja sofort wieder zurück nach Hannover um sich weiter für die kommenden Spielwochen zu regenerieren.

Eine wirklich unglückliche Woche hat für Anja ein Ende. Nach sehr starker Eröffnung am ersten Tag mit 4 unter PAR und einen geteilten 6. Platz sorgte ein Virus in der folgenden Nacht für starkes erbrechen etc.. Anja kämpfte sich mehr schlecht als wirklich gut durch den 2. Turniertag und viel mit 4 über PAR auf den get. 64. Platz zurück. Durch starke Regenfälle auch am Samstag konnte die 2. Runde erst am Sonntag Vormittag beendet werden.
Der Cut lag bei -1 und somit musste Anja mit leeren Händen abreisen und die direkte Qualifikation für die British Open rückt in weitere Ferne. In den kommenden Tagen wird sich Anja ganz Ihrer leicht ledierten Gesundheit widmen und in der kommenden Woche in Finnland erneut angreifen.

Photo by Getty Images Sport / Manuel Queimadelos Alonso